Wir, Helena und Tobias.

Im Weltraum entführt.

Der Ausflug c

In Xzimora angekommen geht es in ein Restaurant. Tobias grinst, sieht fast so aus wie bei Mac Donald. Hier gibt es Fertiggerichte, die direkt am Tisch bestellt und von Robotern geliefert werden. Ein Gericht erinnert Tobias an einen Hamburger, Helena ist erstaunt. Guck, da gibt es eine Currywurst.“ Mit Pommes? Helena lacht. Nein ohne Pommes mit Vanillepudding. Beide lachen.

Für sie hat Jabassa Ihr Spezialessen mitgenommen und gibt es Ihnen. Sie haben großen Hunger und essen ausnahmsweise mit den Händen. Muss ja nicht jeder wissen, dass sie sonst mit Besteck essen. Jabassa erzählt noch einige Dinge über die Erde, die nicht in der Ausstellung zu sehen war. Auch dass man versucht hat Helena und Tobias mit besonderen Begabungen zu versehen, es aber nicht klappte.

Welche Begabungen haben sie denn? fragt Kalikarm. Tobias sollte in die Zukunft sehen und Telekinese können, Helena Gedankenlesen. Ein Glück, das sie das nicht können, sagt Kalikarm. Stell dir vor, dein Tier könnte Telekinese, dann würde er Gegenstände bewegen können, ohne sie anzufassen.

Die Gedanken von euch können wir beide lesen, denken Helena und Tobias. Aber Telekinese, was immer das auch ist, und in die Zukunft sehen, das kann Tobias nicht. Kann es sein, dass dies die besonderen Begabungen sind, von dem der Lerncomputer gesprochen hat. Ich werde in Fragen. Wenn wir wirklich diese Begabungen haben, werden wir sie schulen müssen. Vorher werden wir sie auch nicht einsetzen können, daran haben die wohl nicht gedacht.

Es ist Gut, das wir sie mit den Daten nicht dreimal durch die Forschungseinheit geschickt haben, sonst sind sie fast unsterblich. Wenn Sie erwachsen sind, werden Sie nicht mehr älter und sie können, mit etwas Glück ewig leben. Daher müssen wir weitere Untersuchungen bei Tobias lassen. Er ist schon zweimal untersucht worden. Aber Helena werd ich noch mal untersuchen, ich will wissen, was sich bei ihr verändert hat.

Sie ist gewachsen und sieht nicht mehr so aus wie wir sie bekommen haben. Es scheint ein Jungtier zu sein, meinst du nicht auch. Ja das ist es bestimmt, lass es untersuchen. Unser Tier ist noch im Wachstum, das hat die letzte Untersuchung ergeben. Dann ist es bei uns bestimmt auch so. Ich lass es, wenn wir zurück sind, sofort untersuchen. Pass aber auf, wenn sie im Wachstum sind und beim dritten Mal untersucht werden, bekommen sie auch die Fähigkeit das sie bei einer Verletzung ungewöhnlich schnell heilen. Es ist sogar so, dass verloren gegangene Körperteile wieder nachwachsen, etwas was zu ihrer Unsterblichkeit führt. Das ist nicht nötig und müssen wir unbedingt verhindern. Bist du sicher dass so etwas passieren kann. Nicht ganz, es hat noch keiner probiert, aber die Wissenschaftler vermutet es.“

Was reden die denn für einen Blödsinn, wenn das stimmt, bin ich jetzt nahezu unsterblich und Helena wird es nach der Untersuchung auch bald sein. Das wäre aber schön blöd, anderseits verhilft es uns doch irgendwann die Erde zu finden. Auch wenn es sehr lange dauern wird. Na dann wünsche ich euch viel Glück mit uns. Wenn das stimmt, was die vermuten, werden wir euch lange erhalten bleiben und euch um Jahrhunderte überleben. Das glaub ich aber nicht und du Helena. Ich auch nicht, die haben sich bestimmt vertan, das gibt es doch gar nicht.

So wird noch einige Zeit geredet und der Tag geht zu Ende. Jetzt müssen wir aber aufbrechen, morgen ist auch noch ein Tag.

So fahren alle nach Hause. Während der Fahrt überlegt Tobias, nach ihrer Zeitrechnung sind wir sind jetzt 1 Jahr, 10 Monate und 17 Tage hier, das sind 839 ihrer Tage. Was 976 Tage und 22 Stunden auf der Erde entspricht. Also 2 Jahre, 7 Monate und ungefähr 22 Tage sind. „Da bist du also dreizehn und ich vierzehn. Helena staunt. Sind wir wirklich schon so lange hier? Tobias blickt sie an. Muss ja wohl sein. Auch wenn ich das nicht glauben kann, ich dachte nicht, dass schon so viel Zeit vergangen ist. Aber bei all dem Neuen und der veränderten Zeiteinteilung haben wir nicht mitbekommen, wie die Zeit vergeht. Helena nickt ihm zu. Das stimmt, daran habe ich nicht gedacht.

Da halten sie an und alle gehen in einem seltsamen Gebäude, das wie geduckt zwischen den anderen steht. Sie betreten einen Raum mit vielen Stühlen und ein Empfangspult. Am Pult wird Helena zur Untersuchung angemeldet und dann warten sie. Nach einiger Zeit wird Helena zur Untersuchung gebracht. Helena ist ängstlich und blickt Tobias traurig an. Er tröstet sie und sagt ihr, du brauchst keine Angst zu haben, das haben die mit mir auch gemacht. Dadurch passiert dir nichts, das ist fast genau so wie beim letzten Mal.

Sie geht mit und wird dort wie beim vorigen Mal durch eine Röhre geschoben und es kitzelt. Dann wird sie wieder zu den anderen gebracht und sie warten auf das Ergebnis. Als das Ergebnis kommt, sehen sich die Außerirdischen es an und nicken zufrieden. Wie wir dachten, ein Jungtier. Dann geht es weiter nach Hause.

Als sie am Haus angekommen sind, steigen die Außerirdischen aus und verabschieden sich. Die Kinder werden in den Stall gebracht und die Außerirdischen gehen ins Haus. Tobias sieht Helena an ermüdet an, das war ein anstrengender Tag, aber hochinteressant. Helena stimmt ihn zu. Ja, wir haben viel erfahren. Aber wo die Erde ist, wissen wir immer noch nicht, das war nicht rauszubekommen. Die Daten haben wir leider nicht gefunden. Mit den Lernhelm konnte auch keine Daten darüber finden, schade. Tobias gähnt, ist auch nicht so schlimm, wir können im Augenblick doch nicht zurück, auch wenn wir wissen, wo die Erde ist. Aber schade ist das schon.

Die sind doch blöd, lassen uns noch mal untersuche, ohne zu denken, dass wir uns dadurch unberechenbar verändern können. Ich merk keinen Unterschied, du etwa. Nein, ich hab nicht das Gefühl, das wir uns verändert haben, aber man kann ja nicht wissen. Nach dem letzten Mal konnten wir ihre Gedanken lesen. Ihr Experiment war also erfolgreich, auch wenn sie es nicht wissen.

Ein Glück, das wir noch leben. Wenn die Bescheid wüssten, was wir alles können, würden die uns bestimmt nicht als Tier behandeln. Ich glaube dann würden die uns untersuchen und dabei wahrscheinlich umbringen. Gut, dass die nicht das nicht wissen.

Sie unterhalten sich noch weiter über die Ausstellung und die Möglichkeit die Erde zu finden, bis sie vor Müdigkeit eingeschlafen sind.

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