Wir, Helena und Tobias.

Im Weltraum entführt.

Der Ausflug a

Eines Morgens werden sie aus ihrem Stall geholt und an die Leine gelegt und die Lernhelme bereitgelegt. Tobias und Helena sind erstaunt, was ist denn jetzt los, wir sind schon lange nicht mehr angeleint worden. Kalikarm erzählt freudig, heute machen wir einen Ausflug zum Mond Tiranios. Dort ist ein großer Freizeitpark, mit vielen tollen Sachen. Eine Ausstellung über die neusten Forschungsergebnisse von der Erde. Unsere Eltern sind an der Erforschung der Erde beteiligt und möchten uns zeigen, was sie bisher erforscht haben. Eure Gefangennahme ist auch dabei, toll was. Da nimmt Kalikarm die Lernhelme und versteckt sie und denkt, wir haben keine Lust zu lernen ist doch nicht so wichtig.

Sie haben noch etwas zeit, die Außerirdischen packen noch die letzten Sachen und Proviant für sie ein. Derweil nehmen Helena und Tobias sich heimlich die Lernhelme und tarnen sie als seltsame Kopfbedeckung. Sie setzen sie auf. Yabram und Kalikarm sind verblüfft, warum tragen sie plötzlich etwas auf dem Kopf. Na, du trägst doch auch was auf dem Kopf, die machen uns doch gerne nach, lass die doch. Helena und Tobias sind froh, so können sie die Lernhelme ohne aufzufallen tragen.

Dann geht es los, alle steigen in einen Gleiter und fahren zum Ausflugsraumhafen. Dort steigen sie in einer Raumfähre zum Mond. Helena denkt, das ist ja fast wie in einem Bus nach Disneyland. Am Park angekommen, geht es zu einem Nebeneingang. Brabori grinst, normalerweise dürfen hier keine Tiere rein. Weil wir Mitarbeiter beim Forschungsprojekt sind, und die Tiere von der Erde kommen dürfen sie ausnahmsweise mit.

Es gibt viel zu sehen, viele Forschungsprojekte werden hier vorgestellt. Helena und Tobias schauen sich alles neugierig an. Yabram und Kalikarm finden das komisch und lachen, es sieht fast so aus, als wenn sie alles verstehen können. Tobias grinst Helena an, sie grinst zurück. Wenn die wüssten, ich glaube dann ging es uns nicht so gut. Tobias lacht, das kann schon sein. Oh sieh mal, Tobias, was sind das für Blumen, lass mal sehen. Gut, das wir ihre Schrift gelernt haben, so können wir auch lesen, was hier steht. Alovxrey vom Planeten Miexrof. Auf dem Planeten Miexrof die Blume der Liebe. Ein geheimes Elixier verführt die Einheimischen des Planeten zur Liebe. Falsch angesetzt ist es ein Rauchgift oder sogar giftig. Für andere Rassen eher giftig und dringen zu meiden. Oder Befeurxyro vom Planeten Wexasy, brennt bei Berührung, der Genuss führt zu leichtem Unwohlsein und Übelkeit.

Mann auch nicht schlecht, Akalrex vom Planeten Frosmyxz, fühlt sich kalt an und erzeugt Frostbeulen, damit möchte ich nicht in Berührung kommen. Komm weiter, drängelt Yabram. Schade ich hätte doch gerne die anderen Pflanzen bewundert. Immer, wenn es interessant ist, müssen wir weiter.

Helena und Tobias tragen ja die ganze Zeit ihre getarnten Lernhelme als Hut, um zusätzliches Wissen über die Ausstellung und deren Ergebnisse zu erhalten. Die Lernhelme funktionieren auch hier, weil hier auch ein Lerncomputer steht. Sie mussten sie nur richtig einstellen, eine Anleitung dazu stand vorne beim Eingang.

Endlich kommen sie zu der Ausstellung von der Erde, es gibt viele Dinge zu sehen, die Tobias und Helena auch nicht wissen. Aber besonders interessant ist der Bereich, wo es um Ihre Gefangennahme geht. Tobias sieht Helena erstaunt an, wir sind nach deren Zeitrechnung am 32.04.5124 gefangen worden. Und hatten den 15.04.2010. Wir haben jetzt den 17.14.5125 das heißt, wir sind jetzt, nach ihrer Zeitrechnung schon 1 Jahr, 10 Monate und 17 Tage von der Erde weg, interessant.

Hier sehen sie noch viele Tiere und Pflanzen, aus allen teilen der Erde, die von den Außerirdischen eingesammelt worden sind. Sie sind erstaunt über die Menge an Tiere und Pflanzen die sie noch nie gesehen haben, andere kennen sie gut.

Tobias grinst. Sieh mal die Schimpansen dort, die habe ich nicht in den Käfigren gesehen. Helena schaut ihn an. Stimmt, vielleicht waren sie in einer anderen Ecke, wir konnten nicht alle Käfige sehen, aber den Krach den sie gemacht haben, war nicht zu überhören.

Und was es dort alles vor Pflanzen zu sehen gibt, viele Hundert, und die meisten kennen sie noch nicht einmal. Was ist wohl aus den restlichen Tieren und den Pflanzen geworden, denkt Tobias. Das wird in der Ausstellung nicht berichtet, Misserfolge gibt man nicht zu.

Sie fahren mit einer Bahn über ein Gelände, das wie die Landschaft von der Erde aussieht. Zuerst Europa, dann Afrika und Asien, danach durch Australien und Amerika. Zum Schluss geht es zum Nord- und Südpol. So haben sie die Welt noch nie gesehen. Helena schaut traurig, alles künstlich, nur nachgebaut und keine lebenden Tiere zu sehen. Tobias grinst vergnügt. Das war doch klar, die können doch keine echte Landschaft mit Tieren nachbauen. Nach dem Misserfolg mit dem Wald haben sie nicht mehr genügend Material.

Es geht weiter, sie sehen Berichte über die Geschichte der Erde. Ganz interessant, hier kann man unheimlich viel über die Geschichte der Erde lerne. Schade das wir dazu keine Zeit haben, es interessiert mich was die so alles über die Geschichte der Erde wissen.

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