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An der Nordsee küssen ...

An der Nordsee küssen die Mädchen so schön, ach so schön,

da kannst du nicht widersteh'n, wiedersteh'n.


Die erste war die Christel, ich küsste sie unter der Mistel.

Man das war schön, so schön, ich wollte sie wiedersehen.

Doch sie verschwand und ihre Spuren im Sand, ich nicht mehr fand.


Dann traf ich Hilde, eine ganz ganz wilde, keine küsste wie die,

das vergess ich nie. Da hat sie nen andern gesehen, da war es geschehen.

Sie war versessen, ich war vergessen, Oh man - war das blöd.


An der Nordsee küssen die …


Am Abend traf ich Olga, die war ganz doll da und küsste so toll ja.

Ich wurde ganz doll ja und fühlte mich voll da wie nie zuvor ja.

Da kam ihr Freund und statt Liebe gab‘s Hiebe, man das war fies.


Dann kam die Sonja, die ganz ganz vorn da. Die war so wo-oh ja.

Sie küsste mich oft ja und wollte sofort ja, doch kein Pardon ja.

Sie wollte einen Sohn ja und ich wollt doch nur küssen und von sonst nichts wissen.


An der Nordsee küssen die …


Da gab‘s noch Annemarie und keine die küsste wie die. So zart und so fein,

das kann doch nicht sein, man fast es kaum, das war wie im Traum.

Doch ob du‘s glaubst oder nicht sie ist mir entwicht, oh man was für‘n Pech.


Dann gab‘s noch Mathilde, auch eine ganz ganz wilde.

Sie wollt nicht nur küssen, sie wollt‘s auch noch wissen, eine Tochter muss es sein,

ganz zart und fein. Ich wollt doch nur küssen, von Liebe nichts wissen.


An der Nordsee küssen die ….


Aber die Beste, die Beste, das ist meine Frau, das weiß ich,

das weiß ich ganz genau. Keine küsst wie Sie, das vergesse ich nie.

Nur ich, ihr Mann, der das genießen kann.


Es ist nicht zu fassen, ich kann es nicht lassen. Ich küsst sie immer wieder,

so oft ich kann und mir wird nicht bang, mein Leben lang.

Die Liebe lässt die anderen vergessen, nur sie ist jetzt da.


An der Nordsee küssen die …

Das muss du noch wissen, sie kann es nicht missen, mein Leben lang.


Autor: Georg Rönnau

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