Herrchen auf vier Beinen

Darf ich vorstellen: Fifi (Herrchen) ein kleiner Mischlingshund und Frauchen.

Fifi nimmt seine Leine, geht zum Frauchen und bellt: Komm wir gehen Spazieren. Frauchen sagt: "jetzt nicht, ich muss noch putzen". Fifi bellt: "Komm wir gehen jetzt, putzen kannst du später," und zieht Frauchen zur Tür. Frauchen sagt: "Na gut," zieht ihren Mantel an, nimmt Fifi an die Leine und geht. Frauchen möchte an den Läden vorbeibummeln, aber Fifi geht zum Park. Frauchen folgt und sagt: "Na du Dickkopf, willst wieder in den Park." Auf dem Weg zum Park kommt ihnen ein Farad entgegen. Frauchen geht nach links, aber Fifi nach rechts und bellt: "Komm rüber, es ist Rechtsverkehr." Frauchen kommt rüber und meckert: "Immer setzt du deinen Dickkopf durch."

Im Park angekommen bellt Fifi: "Mach die Leine los und zieht heftig daran." Frauchen sagt: "Ich darf dich hier nicht ohne Leine laufen lassen, aber gibt dann doch nach."Sie kommen zu einem Spielplatz, wo Kinder spielen. Fifi rennt hin und spielt mit ihnen. Frauchen schimpft: "Du darfst nicht auf den Spielplatz, aber Fifi hört nicht." Als ein Kind Fifi ärgert, läuft er davon und Frauchen hinterher, wobei sie schreit: "Nicht so schnell Fifi." Fifi schnuppert an jedem Baum und untersucht alles, Frauchen schimpft: "Nun komm doch schon," aber Fifi lässt sich nicht stören. Als er einen guten Platz gefunden hat, macht er sein Geschäft und Frauchen räumt es schimpfend weg.

Fifi hat genug getobt und legt sich hin. Frauchen sagt: "Steh auf, wir gehen nach Hause," aber Fifi bellt: "Noch nicht, ich muss erst noch ein Kaninchen jagen," und rennt einem neugierigen Kaninchen hinterher. Frauchen schreit: "Halt das darfst du nicht," aber Fifi ist schon weg. Frauchen sucht Fifi, findet ihn aber nicht. Nach einiger Zeit taucht Fifi ganz verschmutzt und zerzaust wieder auf und bellt: "Das war schön, nur das dumme Kaninchen lässt sich nicht fangen." Frauchen schimpft: "Du darfst keine Kaninchen jagen, sonst wirst du noch eines Tages eingesperrt." Fifi bellt: "Komm wir gehen nach Hause," und läuft los. Frauchen läuft schimpfend hinterher.

Am Parkausgang wartet Fifi und Frauchen leint ihn an. Beim Heimweg schnüffelt Fifi überall und hinterlässt seine Duftnote. Frauchen drängelt, aber Fifi stört sich nicht daran. Auf einmal legt sich Fifi hin und bellt: "Frauchen, trag mich nach Hause." Frauchen zehrt und zieht schimpfend an der Leine, aber Fifi bleibt liegen und bellt: "Trag mich nach Hause." Schließlich nimmt Frauchen Fifi auf dem Arm und trägt ihn nach Hause. Zuhause angekommen bellt Fifi: "Jetzt hab ich aber Hunger, gib mir was zu fressen," und trinkt erst mal. Frauchen gibt ihn sein Fressen und sagt: "Hier hast du was zu fressen du hast bestimmt Hunger." Fifi probiert, schmeißt den Fressnapf um und bellt: "Was hast du den da mitgebracht." Frauchen räumt das Fressen schimpfend weg und gibt ihm etwas anderes. Fifi frisst alles auf und bellt: "Das war schon besser." Dann rennt er in den Garten und tobt da. Frauchen legt sich auf dem Sofa und schläft ein.

Autor: Georg Rönnau


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